Perth – Pinnacles – Kalbarri

Mittwoch, 2. Mai und Donnerstag, 3. Mai

Noch steht es sich selbst für uns am Morgen leicht auf und so verlassen wir bereits etwas nach 8 Uhr unser Hotelzimmer und tauschen es gegen unsere fahrbare Wohnung für die nächsten knapp 6 Wochen.

5-spurig und mit dichtestem Verkehr fahren wir aus Perth in Richtung Norden. Die Strassen reduzieren sich aber schnell einmal auf 1 Fahrspur und der Verkehr auf 1 Auto/Minute – also alles wie es sein soll :-).

Erster richtiger Zwischenstopp: die Pinnacles im Nambung Nationalpark. Wir sind bereits zum 3. Mal hier und das eigentlich nur, weil es endlich einmal nach „Pinnacles in der Sonne“ aussieht. Nicht etwa, dass es die letzten beiden Male schlechtes Wetter gewesen wäre. Nein, aber trotz eigentlich sonnigem Wetter war irgendwie immer genau über uns eine Wolke und verhinderte ein Foto mit Licht und Schatten. Da diesmal das Blaue das Weisse am Himmel bei weitem ausbotete, musste es einfach klappen. Und es tat es… 🙂

Also ohne grossen „Zeitverlust“ (wir hatten den Tag grundsätzlich als Kilometerfresser, ohne grosses Sightseeing o.Ä. geplant) weiter den Indian Ocean Drive und dann Brand Hwy hoch bis wir nach gut 600 km in Kalbarri eintreffen.

Wir quartieren auf dem Murchison Campground ein und sind gespannt auf unsere 1. Nacht im Toyota Hilux-Aufbau. Es soll frisch werden, diese Nacht… (11°).

Ja, die Nacht war tatsächlich kalt. Aber dank gutem Duvet und Kuscheln schliefen wir gar nicht schlecht.

Heute Donnerstag machten wir den 9 km Loop Walk im Kalbarri Nationalpark. Der war schon vor 9 Jahren ein guter Einstieg in die blau-rot-grün-weisse Australien-Welt. Im Unterschied zum letzten Mal ist jetzt aber die 25 km lange Zufahrt zum Natures Window, dem Ausgangspunkt der Wanderung, geteert und nicht mehr Sandpiste.

Auf der Rückfahrt nach Kalbarri (dem Ort) sehen wir bereits beim Losfahren am Horizont eine Rauchwolke. Je näher wir gegen Kalbarri kommen, desto grösser wird sie und plötzlich wirds dunkel und wir sind mittendrin. Es handelt sich um „prescribed burning“, also absichtlich und (hoffentlich) kontrolliert gelegte Brände. Doof einfach, dass man sich bereits nach 3 Minuten durch-den-Rauch-fahren in ein wandelndes überdimensioniertes Räucherstäbchen verwandelt.

In Kalbarri haben wir uns dann noch glatt verfahren und landeten anstatt auf dem Campground in einem Holiday Appartement – dumm gelaufen 😉

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