Berne-Camargue à vélo, Tag 5: Belley – Crémieu/Moirieu, 120 km

Der Tag startet ja schon mal sehr gut mit diesem Zmorge im Chambres d’Hôtes au Saint-Jean in Belley. SU-PER

Ja ja: Flüüüügel

Hitzestop nahe einem AKW. Vor ein paar Kilometern ist mir eine Speiche gebrochen und ich muss einen Umweg nach Crémieu machen, um dort einen Velomech aufzusuchen

Crémieu erreiche ich in der Nachmittagshitze auf dem Zahnfleisch und gönne mir im Bistro am Dorfeingang gleich einmal 1 1/2 Liter Getränke.

Der Velomech ist dann auch gerade da um die Ecke und 20 Minuten später hat mein Velo wieder alle Speichen :-).

Fürs Übernachten habe ich ein kleines Öko-Chambre d’Hôtes (Gästezimmer) im Nachbardorf Moireau gebucht.

Anfahrt nach Moireau, einem wirklich kleinen Nest 🙂

Berne-Camargue à vélo, Tag 2: Kandersteg – Montreux, 120km

Für meine Verhältnisse früh gestartet, 07:30, um in Wallis möglichst noch ein paar km machen zu können, bevor der berüchtigte Talwind (=Gegenwind) einsetzt. Also 7:41 auf den Zug nach Goppenstein und los.

Kandersteg

Ab Goppestein runter nach Gampel wollte ich eigentlich die alte Strasse nehmen, aber die war unmissverständlich gesperrt. Also montiere ich Vorder- und Rücklicht und fliege die gut 5km über die Hauptstrasse durch die div. Tunnels runter. Auch gut, hat ja noch keinen Verkehr.

Zmorge in Gampel

Ab Gampel dann alles der Rhone nach. Das läuft easy-peasy wie geplant und ich komme ohne Gegenwind gut voran.

Bis St. Maurice kein Wind, nachher sogar etwas von hinten und erst bei Aigle dann plötzlich starker Gegenwind. Zwischen St. Maurice und Aigle muss die Luft irgendwo zusammenknallen und nach oben schiessen…

Voilà: Montreux

Berne-Camargue à vélo, Tag 1: Rüfenacht – Kandersteg (63km)

11:15 Uhr, gepackt und abfahrbereit

Das erste Zwischenziel ist von Anfang an im Blick: der Niesen

Kurz vor Wimmis, der Niesen ist schon etwas näher
Voilà da bin ich: Talstation Niesenbahn
Ob Frutigen

Blick zurück aus dem Kandertal zum Niesen
Kander

Singapur

Sonntag, 10. Juni bis Mittwoch, 13. Juni

Nach dem 4½ stündigen, angenehmen Flug von Darwin landen wir um 18 Uhr herum in Singapur. Die Immigration braucht ziemlich Zeit, ist für uns aber problemlos. Sind dafür wohl bereits Donald und Kim verantwortlich, oder ist das immer so? Wir treffen es nämlich ausgerechnet zeitgleich mit dem Treffen dieser beiden speziellen Herren nach Singapur. Hoffentlich ist das nicht weiter spürbar (Sperrungen o.ä.).

[Nachtrag: ist es nicht. Obwohl wir z.B. am Montag wie auch Kim die Gardens by the Bay besuchen, merken wir gar nichts von diesem Gipfeltreffen, ausser dass man auf den vielen Bildschirmen die es überall hat, ab und zu eine der beiden Frisuren zu sehen bekommt.]

So fahren wir per Taxi zu unserem Hotel Jen im Orchard Gateway Komplex und verdauen da im Zimmer erstmal den ersten Zivilisationsschock. Viel krasser geht das Kontrastprogramm halt schon nicht: nach 6 Wochen Outback der Sprung nach Singapur… Vielleicht kommt uns die Schweiz anschliessend auch wieder etwas ländlich und gemütlich vor. 🙂

Unser in der Natur im ent-schleunigten Betriebsmodus geschmiedeter Plan für Singapur ist eigentlich ganz einfach: chillen, nicht in der Stadt herummrennen, langsam zurück in der Zivilisation ankommen. Aber eben – wenn wir nun mal schon hier sind… Wir lösen uns am Montag als erstes einen 3-Tages-Tourist Pass für 20 S$, mit welchem wir bis Mittwoch uneingeschränkt mit Metro (MRT, Mass Rapid Transit o.s.ä.) und Bussen herumfresen könnten. Man weiss ja nie, ob wir vielleicht doch irgendwo hin wollen. Und anschliessend: Ja wenn wir diesen Pass nun schonmal haben, können wir doch einmal zur Sultans Moschee und ins arabische Quartier fahren, die Marianna als sehenswert herausgefunden hat. Und los geht’s..

Zuerst gibt’s am Morgen immer einen vernünftigen Kaffee 🙂

Und dann geht’s per MRT los. Der junge Herr rechts hat unser Fotografieren wohl trotz aller Verschleierungsmassnahmen bemerkt…

Feinkost-Aushang im arabischen Quartier:

Als nächstes steuern wir per Bus das Marina Bay und die Gardens by the Bay an, welche mir auf versch. Karten auffielen und spannend aussehen. Das Marina Bay Sands Bauwerk ist wirklich eindrücklich, selbst von aussen und ohne im Infinity Pool gebadet zu haben (wozu man Hotelgast sein müsste).

Der anschliessende ausgedehnte Besuch der beiden „Gewächshäuser“, Flower Dome und Cloud Forest, ist ebenfalls spannend und schön, wird aber von uns beiden ähnlich empfunden. Bau und Aufmachung sind eindrücklich, aber die Pflanzen sind halt kein Vergleich mit dem in den letzten 6 Wochen erlebten.

            

Beim Eindunkeln sind wir immer noch in den Gardens by the Bay und so warten wir auch gerade noch die Licht- und Musik-Show bei der Supertree Grove ab. Diese ist dann zwar schön, vermag uns aber nur so halbwegs zu begeistern.

Essen und Trinken tun wir in Singapur immer in einem der rund 14’000 lizenzierten „Food Stalls“, welche es hier überall gibt. Die finden wir wirklich super. Eine Vielfalt zum Abwinken und lecker noch dazu. 😛 Wir fahren auch ein paar im Internet recherierte „Hawker Centres“ explizit an. So z.B. das Lau Pa Sat Food Centre und am Dienstagabend das Timbre+, wo es sogar noch Live Musik gibt (leider kurz vor 10 nur noch wenige Leute).

Am Dienstag wäre ich eigentlich gerne noch aufs OneAlltitude die Aussicht schauen gegangen, aber leider ist das Teil geschlossen (Kim und Donald, hat das mit euch zu tun..?). Also für einmal zu Fuss weiter via Boat Quai (wäh 😦 ) und Clarke Quai (hmm :-|) nach Chinatown (wäh 😦 ) und dann per MTR nach Little India. Letzteres empfinden wir noch als einigermassen authentisch und gefällt uns. Die 3 vorher angesteuerten Lokationen schienen uns deutlich zu fest heruntertouristisiert.

Aktuell ist Mittwochnachmittag und wir nehmen es tatsächlich nur noch gemütlich. Noch ein wenig im Orchard Gateway herumschlendern, etwas an den Pool auf dem Dach im 20. Stock gehen, zwischendurch an irgendeinem Food Stall was essen und dann am späteren Abend irgendwann unser Zimmer räumen und per MRT an den Flughafen. Unser Flug geht am Donnerstag um 01:25 Uhr, so dass wir nach 8 Uhr einmal zurück in der Heimat sein sollten.

Australienreise 2018, over and out. 🙂

Darwin

Freitag, 8. Juni bis Sonntag, 10. Juni

Darwin. Na ja. Darwin ist halt wirklich nicht soooo ausserordentlich. Aber schön sonnig und warm, sogar jetzt, mitten im Winter. 🙂 Obwohl Moment. Sonnig? Wir haben am Samstag ca. 3/8 Schönwetter-Bewölkung. Damit ist das von den vergangenen 6 Wochen unser Tag mit dem „schlechtesten“ Wetter. Fast immer sahen wir den ganzen Tag überhaupt kein Wölkchen (höchstens Rauch).

An diesem Wochenende findet im Bicentennial Park an der Esplanade gerade das „Greek Glenti“ Festival statt. Ein Treffen und Happening der griechischen Kultur von Australien, mit griechischen und mazedonischen Tänzen, Speisen und Getränken. Wir besuchen das Glenti am Samstagabend und „treffen“ beim Främseln unserer Apéro-Souvlakis sogar noch ein Opossum, welches jedoch ab dem Rummel in seinem Revier etwas verängstigt ist. Richtig Znacht essen wir Freitag und Samstag im „The Tap“ an der Mitchell Street und bestaunen dabei die vielen Leute und deren Outfits :-).

Ein kleines Australien-Feeling-Highlight erleben wir noch am Samstagnachmittag. Wir verbringen an diesem zuerst etwas Zeit am Lake Alexander am East Point. Dies, weil es rund um Darwin zwar etliche schöne Beaches gibt, diese aber in fester Hand von Krokodilen sind. Darwin Harbor wird laufend auf Krokodile überwacht. Und es werden im Schnitt 4 Krokis pro Woche ins offene Meer ausgeführt. Und hätte es keine Krokis, dann wären da noch saisonal die Stinger. Einzig Haie braucht man nicht zu fürchten, die werden von den Krokis verspiesen… 😉 Aber egal; wir sind am Lake Alexander, weil man da auch ungestört baden kann. Nur Ibisse und irgendwelche „bärtigen Gelbkopf-Gockels“ sind sonst noch da. Und sogar einige der farbigen Rainbow Lorekeets. Und als wir gegen Sonnenuntergang noch ganz an die Spitze der East Point Halbinsel rausfahren, treffen wir auf Wallabies, viele Wallabies. Ich informiere mich im Internet: es sind Agile Wallabies und auf East Point leben rund 200 dieser Hoppels. Etwa 80 davon sehen wir auf den verschiedenen Matten… 🙂

Ansonsten haben wir den Samstag insbesondere als Sandwich-Tag in Darwin vorgesehen, weil wir unseren Red Sands Camper noch etwas waschen und rausputzen müssen, bevor wir ihn am Sonntag wieder abgeben. Beim Abgeben diskutieren wir mit Wayne über dieses Putzen. Adam Sands, der Gründer und Chef von Redsands hält offenbar an dieser Cleaning Policy fest, weil dadurch generell mehr Sorge zu den Campern und dem Material getragen wird. In Anbetracht dessen, dass wir wirklich bestätigen können, dass unser Redsands Camper und die Ausstattung von deutlich höherer Qualität als bei allen Konkurrenten ist, sehen wir das sogar ein. Und die Washing Session unseres Heimetlis machte uns sogar Spass und setzte irgendwie einen Schlusspunkt. An dieser Stelle übrigens auch ein Merci an Christine Aellig von Camperworld in Lyss, welche uns Redsands Camper fast ein wenig aufgeschwatzt hat. Das hat sich wirklich bewährt und wir würden Redsands jederzeit weiterempfehlen. Die Qualität hat seinen Preis, ist es aber wert!

Am Sonntagvormittag geben wir unseren Camper nach 8’400 gefahrenen Kilometern bei Redsands ab (kurze Sache) und fliegen dann planmässig um 16 Uhr herum in Richtung Singapur ab. Byebye, Australien, es war herrlich.