Hong Kong

Samstag, 6.6. bis Dienstag, 9.6.2009

Nach einem ruhigen und angenehmen Flug mit Zwischenlandung in Cairns haben wir im Hong Kong Airport nur noch Immigration und den Swine-Flu-Scan zu überstehen und schon sind wir da. Für uns Schweizer Kleinstädter von Anfang an einfach nur zum Staunen, diese Region. Insbesondere weil wir in der Nacht ankommen und die ganzen Hochhäuser mit den farbigen Lichtern und Werbebannern noch eindrücklicher wirken, als tagsüber.

Von der Schweiz aus wurde für uns im Hotel InterContinental in Kowloon ein Zimmer gebucht. Nach einer etwa 50 minütigen Busfahrt checken wir dort ein. Ein super freundlicher Guest Relation Manager nimmt uns in Empfang und führt uns in ein zwar sehr schönes Zimmer, welches jedoch deutlich kein Nichtraucherzimmer ist. Wir haben uns ja fast nicht dafür (weil das Zimmer wirklich schön und der Manager echt freundlich ist), rümpfen aber trotzdem die Nase. Sofort wird ein anderes (Nichtraucher-) Zimmer für uns gesucht. Weil aber eine ganze Etage zur Renovation geschlossen ist, kann kein verfügbares Zimmer mehr gefunden werden. Auch eine Zimmerkategorie höher nicht. Also kriegen wir ein Zimmer der übernächsten Kategorie angeboten – eine Junior Suite auf der 12. Etage. Wir glätten die Rümpfe aus unseren Nasen und nehmen das Angebot dankend an. Lucky we 🙂

Am Sonntag treffen wir uns mit einem alten Seeland-Bekannten von Marianna, Pascal Winkelmann. Er lebt und arbeitet seit 4 Jahren in Hongkong. Da unser Hotel in Kowloon auf asiatischem Festland ist, müssen wir zuerst auf Hong Kong Island überschiffen. Zusammen mit seiner Freundin Pinkie holt uns Pascal dann mit dem Auto von der Fähre ab und wir fahren quer über Hong Kong Island nach Stanley, wo es einen Markt hat. Und zwar so einen richtigen kleinen asiatischen Märit – jedenfalls so, wie ich mir einen solchen vorgestellt habe. Wir sind hochgradig vernünftig und kaufen nichts…
Danach kurven wir weiter nach Shek O, einem Ort im Südosten von Hong Kong Island. Dort hat es einen coolen Beach mit noch cooleren BBQ Plätzen. Direkt am Strand sind da um die 30 einfache Grillplätze mit je einem Tisch und ein paar Bänken eingerichtet. Das Grillgut und die Getränke bringt man selber mit, Grill und Kohle stehen zur Verfügung. Und wie es sich für Hong Kong gehört, ist die Bevölkerungsdichte rund um diese Grillplätze deutlich höher, als wir das kennen… Übrigens: In der Schweiz haben wir eine Bevölkerungsdichte von rund 180 Leuten pro Quadratkilometer. Australien hat deren 2,7. Hier in Hong Kong sind es gut 6’600… So herrscht ein munteres Treiben und Brutzeln in entspannter Atmosphäre und rundherum wird mehr oder weniger laut diskutiert. Wirklich ein tolles Erlebnis.

Am Abend sind wir rechtzeitig für das French Open Finale mit “unserem” Roger Federer zurück vor dem grossen Flachbildfernseher in unserer Suite. Yeah, Roger. Congratulations!

Den Montag verbringen wir mit einer kleinen Städtewanderung auf Hong Kong Island. Unter anderem besuchen wir den ältesten Tempel von Hong Kong, fahren auf der längsten zusammenhängenden Rolltreppen-Kette der Welt in die Mid Levels und nehmen das Peak Tram auf einen 550 Meter hohen Hügel und Aussichtspunkt.

Ich finde es alles in allem recht angenehm, hier in Hong Kong unterwegs zu sein, selbst wenn ich einen Kopf grösser bin, als die restliche Menschenmasse. Einzig die lästigen Anbaggerer in Kowloon, welche einem Massanzüge und falsche Uhren andrehen wollen, nerven gewaltig. Wie sehen die uns bloss an, dass wir Touristen sind…? 😉

Dienstag, 9. Juni 2009, letzter Tag unserer Reise :-(. Es ist ziemlich verhangen und regnet immer wieder stark. Im Gegensatz zur Schweiz herrschen aber trotzdem Temperaturen von über 30 Grad und so besuchen wir trotz dem Nass von oben die Pool- und Spa-Anlage des Hotels. Im 39° warmen Whirlpool liegend beobachten wir ein Gewitter, welches über unsere Köpfe zieht und dann die ganze Skyline von Hong Kong Island hinter einem grauen Vorhang verschwinden lässt.

Aktuell ist es drei Uhr nachmittags. Wir geniessen noch etwas unsere Suite und die unterdessen wieder aufgetauchte Aussicht auf Hong Kong Harbour und Island. Um sechs Uhr müssen wir auschecken und dann geht’s via Frankfurt zurück in die Heimat, wo wir bereits morgen Vormittag eintreffen sollten – Zeitverschiebung sei Dank.

Don’t sleep and drive (and slow down)!

Australien ist ein grosses Land.
Gross sind auch die Strecken, welche mit dem Auto zurückgelegt werden.
Und gross sind die Strecken, welche zermürbend langweilig geradeaus gehen.
Gross ist deshalb die Gefahr, unachtsam zu werden oder einzuschlafen.
Und gross ist die Anzahl der Unfälle, die dadurch entsteht.
Und gross ist darum auch die Anzahl der Verkehrsschilder, welche das verhindern sollen.
Und ebenso gross ist die Eindringlichkeit der Hinweise auf diesen Schildern!

Hier eine kleine Auswahl:

Und dann noch eines, welches nicht am Rand von Strassen, sondern von Gewässern steht. Man tut gut damit, es zu beachten…

Sunshine Coast – Brisbane

Mittwoch, 3.6. bis Samstag, 6.6.2009

Unsere letzten paar Tage in Australien, wir sind schon ein wenig traurig…. :-(.

Wir fahren von Gladstone weiter in Richtung Brisbane und machen einen letzten Zwischenhalt in Noosa Head, einem exklusiven Ferienort an der Sunshine Coast (Küstenabschnitt nördlich von Brisbane). Hier sollen vor allem wohlhabende Brisbaner Ferienwohnungen haben. “Sunshine Coast” – na ja… Wie schon vor sieben Jahren an der Gold Coast südlich von Brisbane, werden wir auch hier mit Wolken und Regen begrüsst. Irgendwie scheint sich die Sonne in der Brisbane Region immer ein wenig vor uns zu verstecken.

Witzig: auch hier in Noosa Head marschieren einem immer wieder mit strammen Schritten und nickenden Köpfen diese Truthähne vor den Füssen rum. Im Unterschied zu den schon gesehenen haben diese hier noch ein gelbes Halstuch an.

Am Freitag starten wir trotz bedecktem Himmel ein letztes Mal eine kleine Wanderung bzw. einen Spaziergang in den Noosa National Park. (Ab wann wird ein Spaziergang eigentlich zu einer Wanderung? Wir hatten zwar Wanderschuhe an, der gut ausgebaute Weg war aber eher ein Spazierweg…) Für alle Fälle packen wir trotz Bewölkung auch Badehose und Bikini unten in den Rucksack. Und siehe da, nach einer Viertelstunde schaut die Sonne durch ein gar nicht einmal allzu kleines Loch durch die Wolken. Da wir bis jetzt immer noch an der Küste entlang gehen, reichen diese paar Sonnenstrahlen bereits aus, um uns aus den Wander- in die Badekleider zu scheuchen und an einen Surf Beach zu locken. An diesem verbringen wir dann auch ein paar Stunden und schauen dem Treiben der vielen Surfer zu, welche vor uns in den Wellen spielen. Wir nehmen sogar ein letztes Bad im gut 22° kalten Wasser und verabschieden uns damit vom klaren pazifischen Ozean.
So wird aus unserem Wandertag halt ein Strandtag. Macht aber nichts, die Wanderschuhe können wir ja auch in der Schweiz weiter amortisieren… 🙂

  

Im oberen Bild können Adler und andere Scharfseher die Meute von Surfern erkennen, welche sich da tummelt. Alle anderen müssen halt zuerst aufs Bild klicken, um es zu vergrössern.

Schlussendlich verlassen wir Noosa erst gegen 16 Uhr, um die letzten 150 Kilometer unserer Reise unter die Räder zu nehmen. Im schönsten Feierabendverkehr fahren wir in Brisbane ein und nähern uns mit einem raffinierten “Trial and Error”-Verfahren unserem bereits von der Schweiz aus gebuchten Hotel. Dafür kennen wir jetzt auch das Industriegebiet südlich des Flughafens. 🙂 Brisbane ist übrigens mit über 1.6 Millionen Einwohnerinnen die drittgrösste Stadt in Australien und besteht in der Innenstadt fast nur aus Einbahnstrassen – eine echte Herausforderung!

Freitag – unser letzter Tag in Down Under. Nachdem wir unser Mietauto abgegeben haben, verbringen wir noch einmal einen gemütlichen Tag in Brisbane. Die Innenstadt kennen wir noch von unserem letzten Besuch ein wenig. Im Gegensatz zu damals ist es heute aber – jippie – sonnig und warm. Das ist schon angenehm, solche Wintertage zu haben… (es ist der 5. Juni, was bei uns von der Jahreszeit her dem 5. Dezember entspricht).

Nach einem Shopping- und Frühstücks-Bummel quer durch die Fussgängerzone landen wir schliesslich wieder einmal in der South Bank “Badeanstalt”. Wie die Lagoon in Cairns ist das auch hier mehr eine Parkanlage mit integrierter Lagune, inkl. Sandstrand. Letztes Mal vor sieben Jahren latschten wir hier nur im Stechschritt durch den strömenden Regen. Wir stellten aber bereits damals fest, dass es wohl schon noch schön wäre, wenn denn die Sonne scheinen würde. Heute können wir das bestätigen: bei Sonne ist es wirklich zum Aushalten hier… 🙂

Auf den nebenstehenden Fotos sind die beiden Hauptprotagonisten mit je ihrem Frühstücksteller zu sehen. Fällt jemandem irgend etwas auf…?

 

 

Und das war’s dann auch schon. Bye bye Australia. Am Samstag fliegen wir pünktlich und problemlos in Richtung Hongkong ab.

Magnetic Island

Samstag, 30.5. bis Montag, 1.6.2009

Die Fahrt von South Mission Beach nach Townsville, der drittgrössten Stadt von Queensland mit ca. 130’000 Einwohnerinnen, verläuft unspektakulär. Zum ersten Mal im Osten fahren wir eine Strecke von über 200 Kilometern und zum ersten Mal übernimmt Marianna für einen Teil das Steuer auf der falschen Seite des Autos.

Townsville durchqueren wir ohne grosses Sight Seeing und navigieren direkt an die Anlegestelle der Sun Ferries, der Fährgesellschaft, welche uns auf die Magnetic Island bringt. Die Insel ist etwas grösser als Dunk Island und liegt direkt vor Townsville. Auch hier genügt eine kurze, 20 minütige Überfahrt, welche kotztechnisch unkritisch ist.

Unsere erste touristische Amtshandlung nach Ankunft auf der Insel und Einquartierung im Appartement-Hotel, ist das Beiwohnen der Kokaburra Fütterung beim Hotel Restaurant. Einen Kokaburra haben wir bereits in El Questro aus relativer Nähe gesichtet. Damals schaffte ich es aber trotz aller Geduld nicht, den Vogel vernünftig zu fotografieren. Der sass einfach eine Ewigkeit auf seinem Ast und wollte seine schönen blauen Federn nicht ausspannen. Nachträglich erfuhren wir dann, dass Kokaburras entgegen ihrem harmlosen Aussehen Raubvögel sind und genau so jagen: sie sitzen auf einem Ast (was sie ewig plus drei Tage tun können) und beobachten die Umgebung, bis sie ihre Beute erspähen und im Stechflug abzischen. Der Stechflug war auch für mich fototechnisch entscheidend: keinen Hauch einer Chance, ihn beim Losfliegen noch zu erwischen.
Hier bei der Fütterung ist das gaaanz anders. Die Kokaburras sitzen bereits ein paar Minuten vor der offiziellen Fütterungszeit auf den Säulen der Restaurant-Laube und lassen einem seelenruhig auf allernächste Nähe an sich ran. So sieht man die schönen blauen Federn sogar, ohne dass sie die Flügel ausgestreckt haben. Gefüttert werden sie mit Steak-Streifen, welche die Vögel offenbar für Schlangen halten. Bevor sie die Fleischstücke nämlich im Schnabel verschwinden lassen, schlagen sie “die Schlange” jeweils wuchtig auf den Boden, wahrscheinlich um sie vermeintlich zu töten.

Am nächsten Morgen, es ist Pfingstsonntag, mieten wir uns ein “Moke”. Das sind so kleine Mini-Autos, welche irgendwann vor langer Zeit einmal produziert wurden. Aufgrund der kleinen Strecken auf Magnetic Island kann man diese hier noch gebrauchen – insbesondere eben auch als Touristenattraktion. Normalgewachsene Menschen wie ich von 1.95 Meter Grösse haben zwei Möglichkeiten, vorne aus einem Moke auf die Strasse zu sehen. Die beiden Bilder zeigen diese zwei Varianten.

Bei der Moke Tagesmiete inbegriffen sind 40 km. Grossartig, nicht…? Aber obwohl das nach viel zu wenig tönt: Berücksichtigt man die Tatsache, dass die fahrbare Gesamtstrecke End-zu-End ca. 12 km misst, werden die 40 km plötzlich wieder durchaus vernünftig. So düsen wir los und lachen den ganzen Weg nach Horseshoe Bay ab dem speziellen Gefährt und dem wahrscheinlich skurrilen Bild, welches wir zwei lange Lulatsche in dem Mini-Teil abgeben. Die 8 Kilometer lange Fahrt schafft das alte Gefährt auf absolut souveräne Art und Weise.
In Horseshoe Bay ist jeden letzten Sonntag im Monat, also heute, Markt. Marianna hat das bereits im Vorfeld irgendwie herausge-sherlocked. Na ja, der Markt entpuppt sich als mehrbesserer kleiner Flohmarkt und so ziehen wir schnell einmal den wunderschönen Strand vor.

Nach diesem Abstecher nach Horseshoe Bay wollen wir auch hier zumindest die kleine, anderthalb stündige Wanderung zu den “Forts” unter die Füsse nehmen. Und wieder einmal hoffen wir, auf dieser Wanderung ein ganz spezielles Tier zu Gesicht zu bekommen. Hier auf Magnetic Island ist es eine Polpulation von gut 200 Koalas, von welcher “mit etwas Glück” zumindest ein paar Einzelne zu sehen sein sollen. Die aufmerksamen Leserinnen erinnern sich: in der Mission Beach Gegend sollten an jedem Waldrand Cassowaries anzutreffen sein – wir trafen keinen einzigen, rochen aber vermutlich immerhin welche. Auf Dunk Island wären es die Ullysses Schmetterline gewesen, welche da in besonders grosser Anzahl herumkurven – wir sahen keinen Zipfel eines blauen Flügels (dafür Spinnen). Nun sind wir auf Magnetic Island, bereits auf dem Rückweg unserer Wanderung, und gesehen haben wir erneut keinen einzigen der knuffligen Kerle. Ich bin während dem Latschen bereits daran, gedanklich einen entsprechenden Kommentar für den vorliegenden Blog-Bericht zu formulieren. So in die Richtung, dass diesmal das Highlight ist, dass uns ein anderer Tourist erzählt, er hätte zwar auch keine Koalas gesehen, aber zumindest welche gerochen (Ist tatsächlich so! Der nette Herr kommt aus Brisbane und kennt anscheinend den Geruch von Koalas…).

Just in dem Moment schlägt Marianna, welche doch eigentlich auf mehr als 5 Meter Distanz ein Blindeli ist, Koala-Alarm. Entsprechend ungläubig gehe ich dem Alarm nach und bemühe mich, meine Adleraugen ebenfalls auf den von Marianna angezeigten Baum zu richten. Und obacht, da sitzt tatsächlich einer der putzigen Pelzknäuel in einer Astgabel. Die Freude ist gross. Zwar haben wir bereits mehrmals Koalas aus nächster Nähe in Zoos gesehen, aber noch nie einen in freier Wildbahn – und das ist irgendwie etwas Besonderes (finden wir). Little Koala, you made our day! Marianna, im Serotonin-Rausch, kriegt den ganzen restlichen Tag das Grinsen nicht mehr aus dem Gesicht. 🙂 (Mein eigenes Grinsen wird übrigens später am Abend auch noch einmal angezündet, als es im Restaurant unseres Hotels All-you-can-eat BBQ Buffet mit Salat und Steaks gibt.)

Um 5 Uhr nachmittags müssen wir unsere Moke-Rakete wieder abgeben und fassen für den Abend und nächsten Vormittag einen Daihatsu Flitzer, welcher fast ebenso gut zu mir passt, wie der Moke. Diesmal weniger wegen der Grösse, als wegen der neckischen Farbe: Pink – die Farbe für echte Männer…! (Darum an dieser Stelle auch das Bild mit Marianna.)

Nach dem Frühstück am Montag Morgen entdecken wir so einen Käfer, welcher eigentlich durch seine verblüffende Tarnung fasziniert. Jedoch hat er sich an der Hauswand des Restaurants irgendwie die falsche Umgebung ausgesucht, um seine Tarnung ausspielen zu können… 🙂 Marianna hat ihn jedenfalls sofort erspäht.

Wir verlassen die Magnetic Island am Pfingstmontag mit der 11.10 Uhr Fähre und stellen uns geistig bereits auf unsere zweite “grössere” Fahretappe von über 300 km ein.

Mission Beach und Dunk Island

Donnerstag, 28.5. bis Freitag, 29.5.2009

Nachdem ich Marianna am frühen Nachmittag endlich überzeugen kann, dass es noch andere schöne Orte zum Baden als die Lagoon gibt, verlassen wir ein wenig traurig Cairns in Richtung Süden. Die Fahrt führt uns fast non-stop durch Bananen- und Zuckerrohrfelder.

Zwischenstation machen wir bereits 50 km südlich von Cairns in Babinda. Dieser unauffällige Ort hat seine eigene kleine Attraktion in den Touristikkarten und Reiseführern eingetragen bekommen, die Babinda Boulders. Im Wesentlichen besteht die Attraktion aus einem Flüsschen, welches sich oberhalb des Ortes durch grosse Granitsteinformationen zwängt, was zusammen mit dem grünen Urwald darum herum ein äusserst malerisches Bild abgibt. Für alle, welche auch schon einmal in den diversen Tälern des Tessins waren, ist das jetzt nicht sooooo einzigartig. Aber schön ist’s allemal und so machen wir selbstverständlich auch den kurzen Walk zu den verschiedenen Lookouts.

    

   

Unser Tagesziel, Mission Beach, erreichen wir erst nach den Eindunkeln. Die ganze Region scheint ein einziges, grosses Paradies für Cassowaries zu sein. Alle paar Kilometer hat es am Strassenrand Schilder, welche zu Vorsicht mahnen, damit die eigentlich seltenen Vögel nicht umgekarrt werden. Bei einem besonders speziell eindringlichen Schild machen wir Halt und Marianna läuft ein paar Schritte, um das Schild zu fotografieren. Da können wir (vermuten wir) die Tierchen zumindest schon einmal riechen: es stinkt fürchterlich und für unser Empfinden irgendwie tierisch.
Doch um es vorweg zu nehmen: sehen werden wir während unserem ganzen Aufenthalt in und um Mission Beach kein einziges dieser grossen Vogelviecher. Nur überall die Warnschilder…

Im Ort Mission Beach starten wir unsere Suche nach dem Hotel Horizon, welches uns in einer Reise-Illustrierten so gefallen hat und in South Mission Beach sein soll. Dummerweise suchen wir zuerst im Süden von Mission Beach selbst, anstatt in South Mission Beach, einem eigenständigen Ort einige Kilometer weiter. Im richtigen Ort angekommen umkreisen wir auch diesen erst einmal ohne Erfolg und fragen in einem Shop nach dem Weg (also Marianna fragt; ich als Mann hätte das Hotel sicher auch sonst gefunden – irgendwann…). So, mit der genauen Wegbeschreibung sollte es nun klappen. Denkste. Wir verfransen uns erneut in dunklen Strässchen mit Cassowary-Warnschildern am Rand. Grrrrr. Schlussendlich fahren wir halt einmal zu einem Hotel mit Namen Elandra, welches laut Wegbeschreibung ganz in der Nähe unseres Hotels Horizon sein müsste. Die letzten Meter führen durch dichten Dschungel und auch die Hotelanlage selbst ist vollständig im Grünen. An der Reception findet unsere Suche ein Ende: Hotel Horizon wurde letzten Juni komplett renoviert und in Elandra umbenennt. Ahaaaaaaa. Das hätte das Girl im Shop auch erwähnen dürfen…

Doch wir werden für die Anfahrts-Mühen belohnt. Eine Art kleines Bungalow im Grünen, schön eingerichtet, kuscheliges Bett mit ebenso kuscheligem Duvet (wir kannten unterdessen nur noch Laken und Decken) und last but not least ein Balkon und direkte Sicht auf den darunterliegenden Urwald, das Meer und Dunk Island. Wun-der-bar! 🙂
Am nächsten Morgen erwischen wir äusserst knapp die Fähre (ohne Auto) nach Dunk Island, der Insel, welche wir von unserem Zimmer aus so schön sahen. Dunk Island ist laut Reiseführer die Ulysses Insel. Das war ursprünglich auch der Grund, warum wir sie in unserem Reiseprogrämmli vorsahen. Zwischenzeitlich haben wir zwar schon mehrere Ulysses gesehen, unter anderem gerade heute Morgen direkt vor unserem Bungalowfenster, aber die sind so schön, die sehen wir gerne noch mehr.

Dunk Island ist abgesehen von ein paar Nutzfahrzeugen autofrei. Auf der komplett mit Regenwald bewachsenen Insel hat es neben der Anlegestelle der Fähre und einigen schönen Stränden eigentlich nur ein gediegenes Hotel Resort inkl. Poolanlagen, sowie einen 9-Loch-Golfplatz, Wassersporteinrichtungen am Meer und sogar einen kleinen Airstrip.
Wir machen uns nach einer kleinen Stärkung einmal mehr auf eine Regenwald-Wanderung auf. Sie ist mit gut 4 Stunden Laufzeit beziffert und führt uns über den höchsten Punkt der Insel, den rund 240 Meter hohen Mt. Kootaloo. Die Augen haben wir während der Wanderung primär nach oben gerichtet. Nicht um die verschiedenen Etagen eines Regenwaldes zu analysieren, nein, sondern um die vielen Ulysses zu bestaunen. Von wegen! Auf unserem gesamten Dunk Island Trip sehen wir keinen einzigen müden Flügelschlag des blauen Falters. Da müssen wir uns dann noch bei der Autorin unseres Reisebuches beschweren…

  

Dafür bekommen wir aber gleich zweimal eine äusserst imposante Spinne zu sehen, welche beide Male ihr Netz quer über den Wanderpfad gespannt hat. Die Spinne hat in etwa die Grösse meiner Hand, der Körper ist etwa so Gross wie die vorderen zwei Glieder meines Zeigefingers. Und ihr kennt mich, ich habe nicht gerade kleine Hände… Bei der zweiten Spinne sehe ich gerade zu, wie ihr Marianna ein Festmahl verschafft. Eine Libelle fliegt auf Mariannas Kopf zu, weicht aus und Schwups, hängt sie im Netz der Spinne. Die reagiert sofort, ist blitzschnell zur Stelle und erwürgt/verbeisst/erdrosselt/was-auch-immert die arme Libelle. Ein schaurig faszinierendes Schauspiel.

Beim Lookout auf dem Mt. Kootaloo haben wir noch ein witziges Erlebnis mit einem Ehepaar, welches wir dort antreffen. Sie sind aus Sydney und machen im Insel Resort Ferien. Im Gespräch kommt aus, dass die Schwester des Mannes ein Jahr in Bern gelebt und gearbeitet hat und sein Bruder verbrachte eine Saison in Grindelwald als Skilehrer. So kommt es, dass auch der Mann selbst die Schweiz schon bereiste und bestens kennt. Die Welt ist klein…

Nach unserer zwar schmetterlingsfreien dafür aber spinnengespickten Urwald-Tour erholen wir uns noch am auch nicht eben unangenehmen Strand von Dunk Island, bis uns die Fähre wieder abholt und aufs Festland zurück bringt. Dunk Island war auch ohne Ulysses definitiv einen Besuch wert.

 

Am Abend und vor allem am nächsten Vormittag geniessen wir noch den super Pool in unserem Hotel. Der sieht für einmal in natura noch schöner aus, als auf dem Bild im Prospekt. Und als Tüpfchen aufs i fliegen sogar einige Ulysses herum…

Cairns zum 2. und Tablelands

Dienstag, 26.5. bis Mittwoch, 27.5.2009

Nach unserem Abstecher in den Norden nach Port Douglas, Mossman und den Daintree National Park bleiben wir noch einmal für drei Nächte in Cairns hängen.

Den ersten dieser beiden Cairns-Tage haben wir eigentlich für die Lagoon und einen Besuch im DFO (Direct Factory Outlets) Einkaufscenter vorgesehen. Doch wir haben die Rechnung ohne das Wetter gemacht. Da wir seit über 5 Wochen immer nur einfach eitel Sonnenschein hatten, war es ja eigentlich überfällig, dass wir mitten im Regenwaldgebiet auch einmal erfahren, woher dieser Wald seinen Namen hat. Cairns, regnerisch, 24°C. Na dann, wird es halt nichts mit der Lagoon und es bleibt mehr Zeit für’s Shopping…

Auch unser zweiter Cairns-Tag präsentiert sich nass. So grübeln wir halt die Regenjacken zuunterst aus unseren Koffern, bleiben aber bei unserem vorgesehenen Ausflug in die Tablelands, ca. 50 km südwestlich von Cairns. Die Tablelands sind eine Art Hochebene auf 600 bis 1000 m.ü.M., welche aus Landwirtschaftsflächen und tropischem Regenwald bestehen. Weil der Boden vulkanischen Ursprung hat und gleichzeitig ein ideales Klima herrscht, kann in den Tablelands wohl so ziemlich alles angepflanzt werden und es gedeiht auch. Ich bin sicher, dort wo wir unsere Öpfugröibschis (für unsere deutschen Leser: Apfelkerngehäuse) aus dem Auto ins Land raus warfen, stehen in einem Jahr Apfelbäumchen… 🙂
Den Löwenanteil des Landes nehmen auch hier die Zuckerrohrfelder ein, dicht gefolgt von Bananenplantagen. Wie wir sehen können oder auch nur Schildern am Strassenrand entnehmen, werden hier aber auch Wein, Kaffee, Kakao, Mandarinen und Mangos angebaut. Es ist schon klar, warum das Gebiet von den Aussis auch “food bowl of the north” genannt wird…
Die Anfahrt über den Gillies Highway hat es in sich, denn die Strasse ist nicht ganz so, wie es der Begriff “Highway” vermuten lässt. Ich kann mich nicht erinnern, schon jemals eine so kurvige Strecke gefahren zu haben. Klar, eine Passfahrt in den Schweizer Alpen hat noch engere Spitzkehren. Aber hier ist direkt Kurve an Kurve gehängt, ohne ein gerades Stück dazwischen. Und das über etwa 15 Kilometer durch Regenwald leicht den Berg rauf. Meine Lenkbewegungen kommen mir vor wie in einem schlechten Film, wenn der autofahrende Darsteller einfach dummdusslig hin und her steuert. Nach drei Viertel der Strecke braucht Marianna dann auch trotz eingeworfenem Antischlecht eine Pause, um den Magen wieder aus dem Hals zurück in den Bauch zu bringen.

Unsere erste Station ist der Lake Barrine, ein kleiner, fast runder See inmitten des Dschungels. Entstanden ist er ursprünglich als Vulkankratersee. Wir wollen trotzdem, dass es zwischendurch immer mal wieder etwas regnet, die 5 km lange Dschungel-Rundwanderung um den See machen – unsere Wanderschuhe möchten schliesslich auch in Queensland mindestens einmal aus dem Kofferraum. Im Restaurant beim Ausgangspunkt ist auf einer Tafel angeschrieben, welche Tiere aktuell gesichtet wurden und deshalb im Moment möglicherweise angetroffen werden können: Pythons, Schildkröten, Schnabeltiere, Ulysses und so eine Art Truthähne mit rotem Kopf, von denen ich nicht mehr weiss, wie sie heissen. Yeah! Python und Platypus, das wäre ja der Hammer :-). Aber wie schon so oft, wurde uns nur der Speck durchs Maul gezogen. Ausser auf ein paar dieser Rotkopf-Gockels, die man hier wirklich oft sieht, treffen wir auf keines der Tiere. Jedenfalls sehen wir keine. Ob wir einer Python fast auf den Schwanz getreten sind, wissen wir aber nicht so genau. Der Regenwald ist gerammelt voll mit Lianengewächsen und durch die Regennässe sehen die eigentlich alle ein wenig aus wie Schlangen…

Drei “Suchsel” aus dem Regenwald: im linken Bild ist ein Rotkopf-Gockel, im mittleren ein Martin und im rechten eine Marianna:

Weitere Impressionen. Wie bereits in einem anderen Beitrag geschrieben: das Fotografieren im (dunklen) Regenwald ist ziemlich brotlos. Deshalb nur ein paar Fotos von den allgegenwärtigen verzworkelten Gewächsen und vom Barrine Lake.

  

 

Am Ende unserer Runde kommen wir noch an den beiden riesigen Kauris vorbei – die höchsten Bäume, welche hier im Regenwald rumstehen. Sie werden bis um die 80 Meter hoch und sind damit eine Etage höher, als der ganze restliche Wald. Ihr Stamm unterhalb des Wald-Daches ist ziemlich schnörkellos gerade und sauber, weil der Baum ohne gross Äste zu machen zuerst einmal bis ans Licht hochwächst. Geniale Sache…

Ein wenig weiter auf dem Gillies Highway liegt Lake Eacham, der kleine Bruder von Lake Barrine. Auch hier machen wir einen kleinen Aussichtshalt, diesmal jedoch ohne Wanderung.

Für den Rückweg in Richtung Cairns wählen wir aus Rücksicht auf Mariannas Magen eine andere Strecke mit ein paar Kurven weniger. Sie führt uns quer durch die Tablelands, welche in der Abendstimmung unglaublich malerisch wirken. Unterwegs zieh’n wir auch noch eine weitere Naturattraktion rein, an welcher wir vorbei kommen: den “Curtain Fig Tree” (siehe Bild rechts).

Zudem stellen wir fest, dass es in den Tablelands neben den ganzen Plantagen auch etliche Kuhherden hat. Diese scheinen alle eines gemeinsam zu haben (neben den gleichen Tieren natürlich): zwischen den Kühen marschieren immer so weisse Vögel umher, welche sich offensichtlich einbilden, auch Kühe zu sein. Jedenfalls tun sie so, als würden auch sie grasen und zur Herde gehören. Den echten Kühen scheint das egal zu sein.

Nachfolgend noch ein paar weitere Impressionen von den Tablelands. Die rote Erde ist übrigens tatsächlich so rot… Das Feld im Hintergrund in diesem Bild ist eine Bananenplantage. Das Schild auf dem Foto ganz rechts warnt vor Baumkängurus – von welchen wir ausser auf diesem Schild leider keines zu Gesicht bekamen :-(.

 

 

Es ist bereits tiefe Nacht (also nach 18 Uhr), als wir wieder in Cairns ankommen, um unseren letzten Abend im warmen Norden (tönt schräg für uns Europäer, nicht?) zu verbringen. Und da der Himmel mittlerweile wieder ziemlich offen ist, geniessen wir am Donnerstag Vormittag auch noch einmal die Lagoon, bevor wir definitiv in südlicher Richtung aufbrechen.

Kuranda, Skyrail und Scenic Railway

Montag, 25.5.2009

Auf dem Weg zurück von Port Douglas nach Cairns machen wir noch eine Art Rundfahrt nach Kuranda, einem kleinen Ort mitten im Regenwald. Kuranda wäre eigentlich auch direkt per Auto erreichbar, wir benutzen jedoch für die Hinfahrt unserer Rundreise die “Skyrail” und für die Rückfahrt den “Scenic Railway”. Unter Letzterem kann man sich ja etwas vorstellen, schwieriger ist’s zu erraten, was eine “Skyrail” ist. Nun, bei uns würden wir dazu “Gondelbahn” sagen… Warum wir allerdings gestern im Tourist Office für diese Gondelbahn eine genaue Abfahrtszeit aufs Auge gedrückt bekamen, verschliesst sich unseren simplen Gemütern. Was soll’s, so kommen wir immerhin wieder einmal zeitig aus den Federn…
Der eigentliche Witz an der Skyrail ist, dass man über den Bäumen schwebt und so super Eindrücke vom tropischen Regenwald bekommt. Unterwegs hat es zwei Zwischenstationen mit je einem kurzen “Waldlehrpfad” durch den Dschungel. Dort lernen wir zum Beispiel zum dritten Mal auf unserer Reise von den unterschiedlichen Etagen in so einem Regenwald – oder vom “fight for light” – oder von den verschiedenen Schmarotzer-Gewächsen… Die geneigte Leserin bemerkt sicher schon: viel Neues gibt es auf diesen Rundwegen nicht. Einmal mehr ist es trotzdem eindrücklich.

  

Auf den “Waldlehrpfaden” hat es sogar Bänklis. Die sind hoch korrekt für zwei Personen konstruiert. Nicht mehr, nicht weniger! So wagen wir uns auch nicht, inkorrekt darauf zu sitzen.
Kuranda selbst ist der Touristenort. Eigentlich besteht das Zentrum von Kuranda fast nur aus Restaurants, Shops, Märkten und zoologischen Gärten. Wir haben aber auch keine unberührte, einsame Dschungelstadt erwartet und sind so absolut positiv darauf eingestellt. Und schlussendlich kommen wir ja wohl auch schlecht drum herum, uns zu genau diesen Touristen zu zählen, welche Kuranda adressiert… So spazieren wir kreuz und quer durch den Ort, besuchen die verschiedenen Märkte und kurbeln auch etwas die lokale Wirtschaft an. Auf einer von Kuranda aus erreichbaren Rundwanderung durch den Dschungel lernen wir zudem etwas über die unterschiedlichen Etagen in so einem Regenwald, “the fight for light” und… 🙂

      

Unser planmässiges Highlight in Kuranda ist das Butterfly Sanctuary – eine Art Schmeetterlings-Zoo à la Papilliorama in Kerzers. In diesem sind alle hiesigen Schmetterlinge zu sehen und zu bestaunen. Wir freuen uns insbesondere darauf, endlich einmal den grossen blauen Ulysses aus der Nähe zu Gesicht zu bekommen. Über diesen grossen Schmetterling haben wir bereits zu Hause in unserem Reiseführer gelesen und wir sahen ihn in der Mossman Gorge auch schon mehrmals aus einiger Distanz. Nur eben nicht von nah und schon gar nicht so, dass wir ihn hätten fotografieren können.

Hier im Sanctuary hat es eine ganze Menge der blauen Schönlinge und das ist toll. Nur… fotografieren lassen wollen sie sich auch hier nicht. Das Perfide an den Kerlen ist, dass sie eben nur auf ihrer Oberseite so leuchtend blau sind. Unten sind sie schwarz. Auch wenn sie einem in nächster Nähe über den Kopf flattern, nützt einem das fototechnisch gar nichts, denn das schöne Blau sieht man nur zwischendurch kurz aufblitzen. Dazu kommt, dass diese Flattermänner wohl zu viel Kaffee saufen. Denn anders, als all ihre Kollegen, lassen sich die Ulysses nie einmal für eine kleine Pause auf einem Blatt nieder und lassen ihre Flügel gemütlich heruntergeklappt. Nein, entweder sie flattern nervös umher, oder sitzen ab und klappen die Flügel zusammen. Grrrrr… Marianna und ich versuchen es mit den unterschiedlichsten Strategien, einen in voller Pracht vor die Linse zu bekommen – Fehlanzeige. Das beste Ergebnis der wohl über 50 Fotoversuche ist nachfolgend in der oberen Fotoreihe ganz rechts. Da sass einer für eine Mikrosekunde auf Marianna’s rotem Rucksack (er liebt rot; das war unsere Strategie Nr. 1), bevor er sich wieder aus dem Staub macht.
Nun sind in meinem Bericht aber alle anderen Schmetterlinge etwas zu kurz gekommen. Und die müssen sich ja wirklich auch nicht verstecken – siehe Bilder. Zudem sind sie etwas ruhiger als der nervöse Ulysses und damit viiiel fotogener. Marianna und ich sind begeistert.

Schlussendlich sind wir um die anderthalb Stunden im eigentlich kleinen Butterfly Sanctuary und müssen uns fast noch sputen, um unsere Rückfahrt im Scenic Train nicht zu verpassen. Die Fahrt in diesem Oldtimer-Zug führt uns erneut durch tropischen Regenwald (habe ich schon erwähnt, dass es in diesem mehrere Etagen gibt…?), durch Schluchten und vorbei an malerischen Wasserfällen. Besonders der Ausblick auf die Ebene, Cairns und das Meer gegen Ende der Fahrt ist grossartig.